Wie können Gesellschaften Bedrohungen von innen und außen begegnen, ohne selbst in Feindbilder, Angst oder Abwehr zu verfallen?Unsere Jahrestagung lädt dazu ein, die Kraft der Gewaltfreiheit als gesellschaftliche Verteidigungsstrategie neu zu entdecken.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir durch zivilen Widerstand, kluge Kommunikation und solidarisches Handeln Demokratie, Recht und Menschlichkeit stärken können – in Zeiten, in denen autoritäre, nationalistische und diskriminierende Tendenzen wieder lauter werden.Workshops, Impulse und offene Gesprächsräume bieten Raum für Analyse, Austausch und praktisches Lernen. Gemeinsam wollen wir erproben, wie gewaltfreier Widerstand in Alltag, Öffentlichkeit und politischem Handeln wirksam werden kann – als Haltung, die Würde schützt und Dialog ermöglicht.
Die Hauptseite zur Tagung samt Link zum Anmeldeformular befindet sich hier:
Donnerstag
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Anreise
Marion Fröhning, Karin Weise
Marion Fröhning und Karin Weise heißen euch herzlich Willkommen.
Es gibt eine Rezeption des Hauses und eine eigene VB-Rezeption für die Tagung.
Bitte wendet euch bei allen tagungsrelevanten Fragen an die VB-Rezeption und kommt auch bei Ankunft als erstes zu uns.Habt ihr Materialien die ihr auslegen wollt oder möchtet ihr etwas am "Schwarzen Brett" teilen, dann wendet euch bitte an die VB-Rezeption, die euch da gern unterstützt.
Über die Referent*innen:
Marion Fröhning, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Versöhnungsbundes.
Karin Weise, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle
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Mitgliederversammlung Teil 1a
Europasaal
Die Mitgliederversammlung beginnt am Donnerstag und eröffnet den gemeinsamen Raum der Jahrestagung.
Hier kommen wir an, hören aufeinander und nehmen wahr, was den Versöhnungsbund im Moment bewegt.Berichte, Einblicke und erste Gespräche bilden den Auftakt – getragen von der Frage, wohin sich unser gemeinsames Engagement entwickelt und was es jetzt braucht.
In diesem Jahr wird zudem der Vorstand gewählt.
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Mittagessen
Speisesaal
Wer Frieden will und klug berät,
der esse auch – zur rechten Zeit. -
Mitgliederversammlung Teil 1b
Europasaal
Nach der Mittagspause setzen wir die Mitgliederversammlung fort und greifen die Themen des Vormittags wieder auf. Der gemeinsame Austausch führt uns weiter durch die anstehenden Punkte.
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Pause bzw. Tagungs-Check-In
Zeit zum Ankommen und Orientieren – für erste Gespräche ebenso wie für letzte organisatorische Schritte wie Anmeldung oder Zimmerbezug.
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Eröffnung der Jahrestagung
Rudolf Mehl, Ullrich Hahn
Europasaal
Eröffnung der Jahrestagung mit Beiträgen von Rudi Mehl (Vorsitzender) und Ullrich Hahn (Präsident).
Zudem kurze Vorstellung von Kevin Kaisig als neuem Friedensreferenten.Über die Referent*innen:
Rudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
Ullrich Hahn, Rechtsanwalt, Präsident des Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig)
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Austausch in Mosaikgruppen
Rudolf Mehl, Benjamin Pütter, Clemens Ronnefeldt, Beate Körsgen, Ute Delor, Heike Holz, Barbara Bürger, Gisela Sauerland, Maike Kramer
Zu Beginn der Jahrestagung finden sich die Mosaikgruppen zusammen – kleine Gruppen, in denen Begegnung ganz unkompliziert entstehen darf.
Sie bieten einen ersten Raum zum Kennenlernen, zum Ankommen im Thema und im Miteinander. Hier wird zugehört, erzählt, nachgefragt oder auch einfach gemeinsam der Moment geteilt.
Unterschiedliche Perspektiven kommen zusammen, Erfahrungen berühren sich, neue Gedanken entstehen. So wachsen nach und nach Verbindungslinien – und aus vielen einzelnen Stimmen entwickelt sich ein gemeinsamer Klang.
Was Dich erwartet?
Offene Gespräche, neue Blickwinkel, vielleicht auch Fragen, Wünsche oder kleine Zukunftsideen.Lass Dich überraschen.
Über die Referent*innen:
Rudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
Benjamin Pütter, Benjamin Pütter, Jahrgang 1958, verheiratet, eine Tochter. Rentner und als Berater zu Fragen der Abschaffung ausbeuterischer, gesundheitsschädigender Kinderarbeit tätig (als Vorsitzender von XertifiX Sozialprojekte e.V.). War in diesem Zusammenhang in den letzten 48 Jahren 99 mal in Indien. Autor des Standardwerkes zu Kinderarbeit: „Kleine Hände – Großer Profit. Kinderarbeit. Welches ungeahnte Leid sich in unserer Warenwelt verbirgt“.
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweigdes Internationalen Versöhnungsbundes
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Ute Delor, Mitglied und im Vorstand des Internationalen Versöhnungsbundes
Engagiert in der Friedensarbeit und in zivilgesellschaftlichen InitiativenHeike Holz, Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied im Internationalen Versöhnungsbund
Engagiert in der Friedensarbeit sowie in gesellschaftlichen und gemeinwesenorientierten KontextenBarbara Bürger, ev. Pfarrerin im Ruhestand, TZI-Diplom, langjährige Erfahrung in GFK, Kursabsolventin bei gewaltfreihandeln e.V., Leiterin der Tänze des universellen Friedens.
Gisela Sauerland, Körpertherapeutin und Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund
Engagiert in der Friedensarbeit mit einem ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und SeeleMaike Kramer, Meeresbiologin aus Kiel
Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund, engagiert für Umwelt- und Friedensfragen -
Abendessen und Pause
Speisesaal
Der Tag war reich.
Jetzt wird es leiser.Wir teilen, was da ist –
Brot, Gedanken,
ein Stück Weg miteinander. -
Abendalternativen
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1 - Tagesausklang mit Kindern
Für Kinder bis etwa 10 Jahre.
Am Abend gehört die Zeit noch einmal den Kindern.
In der Kinderbetreuung entsteht ein ruhiger, geschützter Raum, in dem der Tag langsam leiser werden darf.Bei Geschichten, kleinen Spielen oder im gemeinsamen Erzählen kommen die Erlebnisse zur Ruhe – und gehen ganz behutsam in den Abend über.
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2 - Teenieforum
Für Teenies, etwa 11 bis 16 Jahre
Das Teenie-Forum stellt ein Element der politischen Selbstorganisation dar, in dem Jugendliche bis 16 Jahren ihre Perspektiven auf die Themen austauschen und ihre spezifische Situation als junge Menschen dabei zum Ausgangspunkt machen.
Bild von Luisella Planeta LOVE PEACE auf Pixabay
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© Jugendforum auf der Jahrestagung, Versöhnungsbund e.V. 3 - Jugendforum
Wayra Martinez-Bürger, Pai Rasmus Alfes, Kalle Ingenbold, Sarah Kraus, Sophia Morad
Für Jugendliche ab etwa 17 Jahre.
Das Jugendforum stellt ein Element der politischen Selbstorganisation dar, in dem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Perspektiven auf die Themen austauschen und ihre spezifische Situation als junge Menschen dabei zum Ausgangspunkt machen.
Über die Referent*innen:
Wayra Martinez-Bürger, ist aktiv im Jugendrat dabei!
Sarah Kraus, ist aktiv im Jugendrat dabei!
Sophia Morad, Hallo, ich bin Sophia und 23 Jahre alt. :) Ich komme aus dem Rheinland, also zwischen Köln und Bonn. Zurzeit mache ich eine Erzieherin Ausbildung und vervollständige mein Abitur. Ich freue mich auf eine tolle Zeit!
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4 - Abend-Andacht
Michelle Klose, FAK-Staaken
Die Abendandacht wird von der Jugendgruppe FAK Staaken (Förderung • Aktion • Koordination) gemeinsam mit der Diakonin Michele Klose gestaltet. Die engagierten jungen Menschen bringen ihre Erfahrungen aus dem Stadtteil ein – aus Begegnungen, gemeinsamen Aktionen und dem Wunsch, etwas zu bewegen. Zusammen entsteht ein Raum, der zum Innehalten einlädt, zum Zuhören und zum gemeinsamen Nachdenken über das, was trägt.
Über die Referent*innen:
Michelle Klose, Michelle Klose ist Sozialarbeiterin und Diakonin in der evangelischen Kirchengemeinde Staaken. Dort ist sie vor allem in der Arbeit mir Kindern, Jugendlichen und Familien tätig und begleitet junge Menschen in ihrem Glauben und in ihrer persönlichen Entwicklung. Gemeinsam mit den Teamerinnen und den Konfirmandinnen der evangelischen Kirchengemeinde Staaken gestaltet sie zudem eine kleine Andacht beim Internationalen Versöhnungsbund. Dabei stehen Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und der Einsatz für Frieden und Versöhnung im Mittelpunkt.
FAK-Staaken, FAK Staaken ist eine Gruppe engagierter junger Menschen aus Berlin-Staaken, die ihre Ideen in eigene Projekte und Aktionen einbringen.
Sie schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Kreativität – von Jugendlichen für Jugendliche, offen für neue Impulse und gemeinsames Gestalten. -
5 - Quäker-Andacht
Davorka Lovrekovic
Eine Quäker-Andacht – ein Weg in die Stille
Ankommen
Wir lassen den Tag einen Moment los und werden still.Atmen
Mit jedem Atemzug werden wir ruhiger und sammeln uns.Lauschen
In der Stille hören wir nach innen – ohne Eile, ohne Ziel.Sich berühren lassen
Gedanken, Bilder oder Gefühle dürfen auftauchen und weiterziehen.Teilen (wenn es sich zeigt)
Manchmal wird ein Impuls so klar, dass er ausgesprochen werden möchte.In Gemeinschaft sein
Die Stille trägt uns gemeinsam – auch ohne Worte.Weitergehen
Am Ende nehmen wir etwas von dieser Ruhe mit in den Tag.Bild von Leonhard Niederwimmer auf Pixabay
Über die Referent*innen:
Davorka Lovrekovic, Mitglied im Versöhnungsbund und Teil des Vorstandes
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Impulsvortrag - An der Schwelle zur Macht für eine andere Republik: Aufstieg und Strategie der Extremen Rechten
Fabian Virchow
Europasaal
Seit ihrer Gründung im Jahre 2013 hat sich die AfD systematisch in der Gesellschaft verankert und im politischen System etabliert. Mit bundesweit etwa 25% der Stimmen, die ihr in aktuellen Umfragen zugesprochen werden, tritt sie in diesem Jahr mit dem Anspruch auf, in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zukünftig die Regierung stellen zu wollen. Der Vortrag rekapituliert die zentralen Etappen des Aufstiegs, skizziert dessen Gründe und legt strategische Ansätze der extremen Rechten offen.
Über die Referent*innen:
Fabian Virchow, Fabian Virchow ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Rechtsextremismus, Demokratiegefährdung und politischer Bildung. In seinem Workshop lädt er dazu ein, gemeinsam über aktuelle Herausforderungen für eine friedliche und demokratische Gesellschaft nachzudenken.
Freitag
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Morgen-Starter mit drei parallelen Angeboten
Hanno Paul, Beate Körsgen, Maike Kramer, Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Tanzraum
Qigong und Makko Ho – Maike Kramer und Beate Körsgen
Kontemplation am Morgen– Hanno Paul
Morgengebet – Matthias Engelke, Gudula Frieling-
1 - Kontemplation am Morgen
Hanno Paul
Riga
Mit christlich gerahmter Schweigemeditation in den Tag starten.
Gesessen wird je nach körperlicher Fähigkeit auf Stühlen, Bänkchen oder Kissen.
Wenn ihr nicht auf Stühlen sitzen wollt, bringt euch gerne ein Sitzkissen oder Bänkchen.Über die Referent*innen:
Hanno Paul, evangelischer Krankenhauspfarrer und Lehrer der Essener Schule der Kontemplation (www.kontemplation.org).
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2 - Morgengebet
Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Wiese
Das Morgengebet lädt ein, den Tag in Stille zu beginnen und sich innerlich auszurichten.
Ein gemeinsamer Moment, um zur Ruhe zu kommen und mit Klarheit und Verbundenheit in den Tag zu gehen.Über die Referent*innen:
Matthias-W. Engelke, Pfarrer im unbezahlten Forschungslaub für friedenstheologische Arbeit, wohnt in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkel, Mitbegründer des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie, OekIF, mit dem Initiativkreis gegen Atomwaffen in Büchel/Südeifel und in der Friedensarbeit am Niederrhein und in Köln aktiv.
Gudula Frieling, Gudula Frieling – Theologin, Autorin und Referentin für Friedens- und Klimagerechtigkeit
Engagiert im Internationalen Versöhnungsbund und in der friedensethischen Bildungsarbeit -
3 - Qigong und Makko Ho
Beate Körsgen, Maike Kramer
Tanzraum
Qigong lädt dazu ein, durch ruhige, fließende Bewegungen und bewusste Atmung zur inneren Balance zu finden und neue Energie zu sammeln.
Makkoho ist eine einfache japanische Dehnpraxis, die den Körper sanft öffnet, die Beweglichkeit fördert und das Wohlbefinden stärkt.Über die Referent*innen:
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Maike Kramer, Meeresbiologin aus Kiel
Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund, engagiert für Umwelt- und Friedensfragen
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Frühstück
Speisesaal
Der Morgen ist still.
Licht liegt auf dem Tisch.Eine Tasse dampft,
Brot wird weitergereicht,
leise Stimmen finden sich.Und irgendwo dazwischen
beginnt der Tag. -
Morgenimpuls: Bewegung und Impuls
Mohamed Ennis Zaidi, FAK-Staaken
Bewegung und Impuls
Gemeinsam mit den Stakkato-Kindern der Jugendgruppe FAK Staaken (Förderung • Aktion • Koordination) und ihrem Streetworker Mohamed Zaidi beginnen wir den Tag in Bewegung. Im Kreis, unter freiem Himmel, laden einfache Schritte, kleine Tänze und kleine koordinative Impulse dazu ein, wach zu werden, in Kontakt zu kommen und mit guter Energie in den Tag zu starten.Über die Referent*innen:
Mohamed Ennis Zaidi, Ehrenamtskoordination Café Pi 8 in Staaken, Rikschapilot, Kiezkind, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Student der Sozialarbeit beim Paritätischen, ehrenamtlich aktiv bei den jungen Migranten-Lotsen (=Jumi-Lotsen), überzeugter Europäer durch Erasmus
FAK-Staaken, FAK Staaken ist eine Gruppe engagierter junger Menschen aus Berlin-Staaken, die ihre Ideen in eigene Projekte und Aktionen einbringen.
Sie schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Kreativität – von Jugendlichen für Jugendliche, offen für neue Impulse und gemeinsames Gestalten. -
Podium: Ganz weit Rechts – ganz weit weg? Verteidigung der Menschenwürde zwischen Abgrenzung, Widerstand und Dialog
Jochen Neumann, Christine Schweitzer, Dr., Alanza Schmidt, Renate Wanie
Verschiedene Perspektiven der Rechtsradikalisierung:
*„Umgang mit Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern“ (Jochen Neumann)
*„Friedensbewegung und Rechtsextremismus“ (Christine Schweitzer)
*„Rassismus und Diskriminierung von Rechts" (Alanza Schmidt)
*„Antifeminismus als zentraler Bestandteil rechter Ideologien“ (Renate Wanie)
Ein Grußwort von Thorsten Feike, Bürgermeister der Stadt Duderstadt. Moderation Birgit Ahlborn und Renate Firgau
Über die Referent*innen:
Jochen Neumann, ist Friedensaktivist und Referent für gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Beim Bund für Soziale Verteidigung engagiert er sich für zivilen Widerstand, soziale Verteidigung und demokratisches Handeln gegen Rechtsextremismus
Christine Schweitzer, Dr., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (ifgk.de) und Redakteurin der Zeitschrift FriedensForum (friedenskooperative.de)
Alanza Schmidt, Mit südafrikanischen und deutschen Wurzeln bringt Alanza (23) eine persönliche Perspektive in den Diskurs über Rassismus, Diskriminierung und den gesellschaftlichen Rechtsruck ein. Die Berlinerin steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelors in Europäischer Medienwissenschaft, arbeitete zuvor als publizierte Kulturjournalistin und ist aktuell als Marketing Coordination Assistant beim European Film Market tätig. Seit 2025 leitet sie das HAKI SASA Partnerschaftsprojekt in Kooperation mit dem Gemeinwesenverein Berlin-Staaken sowie der Elohim-Schule und der Kana-Gemeinde in Tanga (Tansania). Weitere Erfahrungen aus der kirchlichen Jugendarbeit prägen ihren Ansatz; zugleich steht sie für kreativen Input und Female Empowerment.
Renate Wanie, Bildungsreferentin und freie Mitarbeiterin in der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Co-Vorsitzende des BSV, Mitarbeit im Redaktionsteam des FriedensForums
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Inhaltliche Vorstellung der Arbeitsgruppen mit Rückfragen aus dem Plenum
Europasaal
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Mittagessen und Pause
Speisesaal
Wer Frieden denkt und Wege sieht,
der trinke auch – und esse mit. -
Kaffee und Kuchen
Speisesaal
Hier entstehen erfahrungsgemäß
weitere wichtige Gespräche. -
Arbeitsgruppen
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1 - Chancen und Risiken eines AfD-Verbotsverfahrens?
Fabian Virchow
Europasaal
In den letzten Jahren ist - parallel zum Aufstieg und zur Etablierung der AfD im Parteiensystem - auch über das Verbot der Partei als eine mögliche Maßnahme zur Einhegung der Gefahr von rechts diskutiert worden. Ein solcher Schritt bietet Chancen, ist aber auch mit Herausforderungen und Unwägbarkeiten verbunden. Der Workshop gibt einen Überblick zum aktuellen Stand und bietet Gelegenheit, sich über die zum Verbot bestehenden Standpunkte auszutauschen.
Bild by Dall.e
Über die Referent*innen:
Fabian Virchow, Fabian Virchow ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Rechtsextremismus, Demokratiegefährdung und politischer Bildung. In seinem Workshop lädt er dazu ein, gemeinsam über aktuelle Herausforderungen für eine friedliche und demokratische Gesellschaft nachzudenken.
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2 - Gewaltfreier Widerstand gegen Antifeminismus
Renate Wanie
Europasaal
Ob in der Öffentlichkeit, z.B. bei Demonstrationen, oder privat beim Familienfest: Sprüche und Antifeministische Angriffe können uns überall begegnen. Was tun? Welche Alternativen gibt es zum Wegsehen oder Fliehen? Häufig fehlt uns eine Idee oder der Mut und wir tun einfach nichts!
Antifeminismus ist kein neues Phänomen. Antifeminismus ist eine Ideologie und inzwischen eine politische Strategie. Er richtet sich pauschal, aktiv und auch organisiert gegen feministische Anliegen und Positionen, wie Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit sowie z.B. gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle. Wie kann ich in der Öffentlichkeit oder in Gruppen aktiv verändernd gewaltfrei gegen rechte Angriffe eingreifen? Welche Handlungsmöglicheiten gibt es? Mit persönlichen Erfahrungen und dem experimentellen Rollenspiel ‚Forumtheater‘ aus dem "Theater der Unterdrückten" von Augusto Boal werden wir ausprobieren, wie wir beim nächsten Mal zivilcouragiertes Eingreifen in die Praxis umsetzen.
Kurze Inputs vermitteln die Funktion von Vorurteilen und das Grundmodell der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ nach Wilhelm Heitmeyer.
Zivilcourage ist das Gegenteil von persönlicher Resignation und öffentlichem Schweigen.Über die Referent*innen:
Renate Wanie, Bildungsreferentin und freie Mitarbeiterin in der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Co-Vorsitzende des BSV, Mitarbeit im Redaktionsteam des FriedensForums
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3 - Rechtsoffenheit, Querfronten und Vereinnahmung gewaltfreier Methoden durch Rechtsextreme: Herausforderungen für Friedensbewegte
Christine Schweitzer, Dr.
Clubraum
Seit 2014 sind verstärkte Tendenzen von Rechtsextremen zu beobachten, die Friedensbewegung (wie zuvor auch schon die Umweltbewegung) zu unterwandern und auch Konzepte der gewaltfreien Aktion aufzugreifen. Gleichzeitig gab und gibt es Friedensbewegte, die sich Extrem-Rechten gegenüber offen zeigen - bis hin zur klaren Befürwortung von „Querfronten“.
Die Folge: Viele Menschen sind verunsichert. Manche wenden sich von der Friedensbewegung ganz ab, andere wissen nicht, woran sie rechtsoffene Gruppen oder Referent*innen erkennen oder wie sie mit ihnen umgehen sollen.In dem ersten Teil der AG soll es darum gehen, was „Rechtsoffenheit“ ist, wie man Verschwörungstheorien von Analyse unterscheidet und welche Strategien Rechtsextreme bei der Unterwanderung von Bewegungen verfolgen.
Im zweiten Teil der AG soll eingangs die Diskussion aus dem ersten Teil kurz zusammengefasst werden, es dann aber schwerpunktmäßig um die Frage „Was tun?“ gehen. Die beiden Teile können also sowohl gemeinsam als auch getrennt besucht werden.Über die Referent*innen:
Christine Schweitzer, Dr., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (ifgk.de) und Redakteurin der Zeitschrift FriedensForum (friedenskooperative.de)
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4 - Erinnern, Verbinden, Verändern – Haki Sasa als Modell solidarischer Zusammenarbeit
Alanza Schmidt, Tobias Stehlik
Cafeteria
Was sehen wir, wenn wir an Afrika denken – und was übersehen wir? Wie nehmen wir BIPOC-Menschen in Deutschland wahr – und welche Geschichten bleiben uns verborgen?
In unserem Workshop hinterfragen wir Klischees, Rassismus im Alltag und Vorurteile in Medien. Wir schauen auf globale Machtverhältnisse, subtile Hierarchien, Phänomene wie dem Brain Drain und hinterfragen ob es auch Rassismus gegen Weiße gibt?
Wir erkunden, wie Solidarität jenseits von White Saviorism und bevormundender Wohltätigkeitsarbeit funktioniert: kritisch, partnerschaftlich, praxisnah.
Mit spannenden Beispielen aus unserer Jugendinitiative HAKI SASA laden wir zum Mitdenken und Mitgestalten ein: für echte Verbindungen, die Ungleichheit nicht nur überdecken, sondern zukünftig ausgleichenÜber die Referent*innen:
Alanza Schmidt, Mit südafrikanischen und deutschen Wurzeln bringt Alanza (23) eine persönliche Perspektive in den Diskurs über Rassismus, Diskriminierung und den gesellschaftlichen Rechtsruck ein. Die Berlinerin steht kurz vor dem Abschluss ihres Bachelors in Europäischer Medienwissenschaft, arbeitete zuvor als publizierte Kulturjournalistin und ist aktuell als Marketing Coordination Assistant beim European Film Market tätig. Seit 2025 leitet sie das HAKI SASA Partnerschaftsprojekt in Kooperation mit dem Gemeinwesenverein Berlin-Staaken sowie der Elohim-Schule und der Kana-Gemeinde in Tanga (Tansania). Weitere Erfahrungen aus der kirchlichen Jugendarbeit prägen ihren Ansatz; zugleich steht sie für kreativen Input und Female Empowerment.
Tobias Stehlik, Tobias Stehlik bringt umfangreiche Erfahrung aus der Arbeit beim KIK – Kinder im Kiez Jugendfreizeiteinrichtung in Berlin Staaken – mit. Dort betreut er Kinder und Jugendliche und führt Sport- und Kreativangebote durch. Außerdem arbeitet er bei contract in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe und bei BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) Staaken, wo er mit einer Unterkunft für Geflüchtete kooperiert.
Seit Juni 2025 ist er Co-Projektleiter des Austauschprojektes Haki Sasa. Ein Austauschprogramm zwischen Staaken, Berlin und Tanga, Tansania. -
5 - Soziale Verteidigung gegen Rechtsextremismus
Jochen Neumann
Kaminzimmer
Was tun, wenn demokratische Institutionen und der Rechtsstaat missachtet oder langsam geschliffen werden? Was, wenn menschenfeindliche Haltungen und diskriminierende Handlungen zur Regierungspolitik werden? Wenn durch Wahlerfolge rechtsextremistische Parteien an die Macht kommen?
Mit der Kampagne "Wehrhaft ohne Waffen" haben wir uns insbesondere seit dem Frühjahr 2024 in der Modellregion Wendland mit zivilem Widerstand (Sozialer Verteidigung) gegen diesen Angriff von innen beschäftigt. Seit Anfang 2026 fokussieren wir uns auf Sachsen-Anhalt, wo im September Landtagswahlen anstehen - und eine gesichert rechtsextremistische Partei (alleinregierend) an die Macht kommen könnte. Wir setzen auf die Stärkung und Vernetzung der Zivilgesellschaft, Schutzkonzepte für Betroffene und vulnerable Gruppen sowie zivilen Widerstand gegen die Umsetzung menschenfeindlicher Politik.
In dem Workshop gehen wir auf die drohenden Szenrarien ein, die potentiellen Angriffspunkte der Rechtsextremisten auf Landesebene sowie unsere Ansatzpunkte für zivilen Widerstand / Soziale Verteidigung.Über die Referent*innen:
Jochen Neumann, ist Friedensaktivist und Referent für gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Beim Bund für Soziale Verteidigung engagiert er sich für zivilen Widerstand, soziale Verteidigung und demokratisches Handeln gegen Rechtsextremismus
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6 - Recht – Staat – Widerstand
Eva-Maria Willkomm, Ullrich Hahn
Europasaal
Wir betrachten die Kennzeichen eines Rechtsstaates, die letztlich darauf beruhen, dass die Staatsgewalt dem gewaltlosen Recht unterworfen ist.
Wir stellen fest, dass der real existierende Rechtsstaat nicht fehlerlos ist und deshalb der notwendige Widerstand nicht erst beginnt, wenn der ganze Staat in falsche Hände gerät, sondern schon jetzt, wo wir mit seinen Mängeln konfrontiert werden.
Vertieft und anschaulich werden unsere Überlegungen durch körperliche Bewegungen und Übungen aus dem Repertoire des „Theater der Unterdrückten“ nach Augusto Boal.Über die Referent*innen:
Eva-Maria Willkomm, Diplom-Pädagogin und Trainerin für gewaltfreies Handeln
Ullrich Hahn, Rechtsanwalt, Präsident des Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig)
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7 -
fällt leider aus!
Migration – Desinformation und Propaganda durchschauenDietlinde Haug, Helmut Brinkmann-Kliesch
Der Workshop bietet ein Forum zum Austausch von Erfahrungen über Migration und Argumentationstraining gegen rechtspopulistische Migrationsmythen, in denen verschiedene oft verwendete rechtspopulistische oder rechtsextreme Mythen und Vorurteile analysiert und diskutiert werden.
Über die Referent*innen:
Dietlinde Haug, Engagiert im Internationalen Versöhnungsbund
Aktiv in der Friedensarbeit und verbunden mit gewaltfreien Initiativen -
8 - Zwischen Wut und Würde – Handlungsfähig bleiben im politischen Raum mit GFK
Dr. Antje Reichert, Birgit Gündner
Heide
Rechte Parolen, aggressive Debatten und gesellschaftliche Polarisierung lösen oft starke emotionale Reaktionen aus – zum Beispiel Wut, Angst, Hilflosigkeit oder Ohnmacht. Daraus entstehen nicht selten Verhaltensmuster wie Rückzug, Erstarren oder Eskalation. Doch wie können wir in solchen Situationen handlungsfähig bleiben, ohne unsere eigenen Werte zu verlieren?
In diesem interaktiven Workshop arbeiten wir mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), um politische Trigger besser zu verstehen, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und immer wieder neu innere Stabilität herzustellen. Die Teilnehmenden lernen, sich selbst zu regulieren, klar Position zu beziehen und gleichzeitig in Verbindung zu bleiben – mit sich selbst und mit anderen.
Der Workshop verbindet persönliche Reflexion mit praktischen Übungen und bietet Raum für Austausch. Ziel ist es, Menschenwürde und Rechtsstaat nicht nur inhaltlich zu verteidigen, sondern auch in der Art und Weise, wie wir politisch handeln: bewusst, gewaltfrei und wirksam.
Bild mit freundlicher Genehmigung von Julia LangÜber die Referent*innen:
Dr. Antje Reichert, Wirtschaftspsychologin und Pädagogin, mehrjährige Erfahrung in GFK, auf dem Weg zur Zertifizierung zur Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC).
Birgit Gündner, Diplom-Pädagogin, Zertifizierte Trainerin der gewaltfreien Kommunikation, im VB seit mehr als 50 Jahren
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9 - Wem gehört das Internet? Wege zu digitaler Unabhängigkeit!
Marco Geue, Lea B.
Harz
Während es lange Zeit noch eine klare Trennung zwischen "analoger Realität" und "ich geh mal im Internet surfen" gab, sagen Forschende inzwischen: Die digitale Welt ist untrennbarer Teil unserer Realität geworden.
Das ist einerseits praktisch: Wir haben eine universale Kontaktmöglichkeit, eine Straßenkarte, ein Nachschlagewerk, eine Digitalkamera - alles in unserer Hosentasche. Doch andererseits lassen sich manche Dinge, wie z.B. das Kaufen von Bahntickets, kaum noch ohne Smartphone erledigen, was Organisationen wie Digitalcourage als "Digitalzwang" beschreiben.
So oder so ist klar: Wir zahlen einen hohen Preis für unsere digitalen Möglichkeiten: Neben den Klimaschäden und der Ausbeutung von Menschen, die diese Technik möglich machen, zahlen wir persönlich vor allem mit einem: Unseren Daten.
Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass der Handel mit Daten längst zu einem riesigen Wirtschaftszweig geworden ist und die Erstellung und Analyse detaillierter Persönlichkeitsprofile neben der kommerziellen Verarbeitung das Interesse verschiedener politischer Akteure geweckt hat. Das Internet ist zu einem hochpolitischen Raum geworden.
Doch gibt es Alternativen in einer Welt, die so digitalisiert ist? Ja!
Viele Menschen, Organisationen und Initiativen kritisieren den vorherrschenden digitalen Markt, die zunehmende Einflussnahme rechter Akteur:innen und zeigen Alternativen auf: Es gibt ein Internet, das sich befreien möchte von den Algorithmen und Datensammlungen der Tech-Giganten. Auch für deine Hosentasche!
Also komm vorbei zu unserem Workshop, wo wir euch in einem Theorie-Teil die Bedeutung einer kritischen Auseinandersetzung mit Netzpolitik vermitteln. Um anschließend selbst aktiv zu werden und zu schauen, welche alternativen Apps wir für eure Handys nutzen können.
Der Workshop ist für alle Altersgruppen geeignet. Bitte bringt eure Handys oder Tablets mit, damit ihr selbst aktiv werden könnt.Über die Referent*innen:
Marco Geue, Webentwickler aus Leipzig, der sich auf das Gestalten von Websites spezialisiert hat, die möglichst wenig Daten sammeln und barrierearm sind. Zudem bietet er Digitalberatung an, in der er auch zu alternativen Apps berät. Im @all- Kollektiv gibt er Weiterbildungen zu digitaler Selbstbestimmung, Netzpolitik und Datenschutz.
Lea B., Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin. Beruflich wie privat beschäftigt sie sich viel mit Social Media und dessen Einfluss auf die Demokratie. Insbesondere zu den Themen Rechtsruck und Antifeminismus.
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Abendessen
Der Tag war reich.
Jetzt wird es leiser.Wir teilen, was da ist –
Brot, Gedanken,
ein Stück Weg miteinander. -
Tagesausklang // Abendalternativen
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1 - Tagesausklang mit Kindern
Für Kinder bis etwa 10 Jahre.
Am Abend gehört die Zeit noch einmal den Kindern.
In der Kinderbetreuung entsteht ein ruhiger, geschützter Raum, in dem der Tag langsam leiser werden darf.Bei Geschichten, kleinen Spielen oder im gemeinsamen Erzählen kommen die Erlebnisse zur Ruhe – und gehen ganz behutsam in den Abend über.
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2 - Teenieforum
Für Teenies, etwa 11 bis 16 Jahre
Das Teenie-Forum stellt ein Element der politischen Selbstorganisation dar, in dem Jugendliche bis 16 Jahren ihre Perspektiven auf die Themen austauschen und ihre spezifische Situation als junge Menschen dabei zum Ausgangspunkt machen.
Bild von Luisella Planeta LOVE PEACE auf Pixabay
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© Jugendforum auf der Jahrestagung, Versöhnungsbund e.V. 3 - Jugendforum
Wayra Martinez-Bürger, Pai Rasmus Alfes, Kalle Ingenbold, Sarah Kraus, Sophia Morad
Für Jugendliche ab etwa 17 Jahre.
Das Jugendforum stellt ein Element der politischen Selbstorganisation dar, in dem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Perspektiven auf die Themen austauschen und ihre spezifische Situation als junge Menschen dabei zum Ausgangspunkt machen.
Über die Referent*innen:
Wayra Martinez-Bürger, ist aktiv im Jugendrat dabei!
Sarah Kraus, ist aktiv im Jugendrat dabei!
Sophia Morad, Hallo, ich bin Sophia und 23 Jahre alt. :) Ich komme aus dem Rheinland, also zwischen Köln und Bonn. Zurzeit mache ich eine Erzieherin Ausbildung und vervollständige mein Abitur. Ich freue mich auf eine tolle Zeit!
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4 - Abend-Andacht
Michelle Klose, FAK-Staaken
Die Abendandacht wird von der Jugendgruppe FAK Staaken (Förderung • Aktion • Koordination) gemeinsam mit der Diakonin Michele Klose gestaltet. Die engagierten jungen Menschen bringen ihre Erfahrungen aus dem Stadtteil ein – aus Begegnungen, gemeinsamen Aktionen und dem Wunsch, etwas zu bewegen. Zusammen entsteht ein Raum, der zum Innehalten einlädt, zum Zuhören und zum gemeinsamen Nachdenken über das, was trägt.
Über die Referent*innen:
Michelle Klose, Michelle Klose ist Sozialarbeiterin und Diakonin in der evangelischen Kirchengemeinde Staaken. Dort ist sie vor allem in der Arbeit mir Kindern, Jugendlichen und Familien tätig und begleitet junge Menschen in ihrem Glauben und in ihrer persönlichen Entwicklung. Gemeinsam mit den Teamerinnen und den Konfirmandinnen der evangelischen Kirchengemeinde Staaken gestaltet sie zudem eine kleine Andacht beim Internationalen Versöhnungsbund. Dabei stehen Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und der Einsatz für Frieden und Versöhnung im Mittelpunkt.
FAK-Staaken, FAK Staaken ist eine Gruppe engagierter junger Menschen aus Berlin-Staaken, die ihre Ideen in eigene Projekte und Aktionen einbringen.
Sie schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Kreativität – von Jugendlichen für Jugendliche, offen für neue Impulse und gemeinsames Gestalten. -
5 - Quäker-Andacht
Davorka Lovrekovic
Eine Quäker-Andacht – ein Weg in die Stille
Ankommen
Wir lassen den Tag einen Moment los und werden still.Atmen
Mit jedem Atemzug werden wir ruhiger und sammeln uns.Lauschen
In der Stille hören wir nach innen – ohne Eile, ohne Ziel.Sich berühren lassen
Gedanken, Bilder oder Gefühle dürfen auftauchen und weiterziehen.Teilen (wenn es sich zeigt)
Manchmal wird ein Impuls so klar, dass er ausgesprochen werden möchte.In Gemeinschaft sein
Die Stille trägt uns gemeinsam – auch ohne Worte.Weitergehen
Am Ende nehmen wir etwas von dieser Ruhe mit in den Tag.Bild von Leonhard Niederwimmer auf Pixabay
Über die Referent*innen:
Davorka Lovrekovic, Mitglied im Versöhnungsbund und Teil des Vorstandes
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Verabschiedung Clemens Ronnefeldt
Rudolf Mehl, Benjamin Pütter, Clemens Ronnefeldt, Ullrich Hahn
Europasaal
Clemens Ronnefeldt – ein Leben für den Frieden
Wenn man den Lebensweg von Clemens Ronnefeldt betrachtet, wirkt er wie ein roter Faden durch die Friedensbewegung der letzten Jahrzehnte – leise begonnen, konsequent weitergeführt, nie aus der Hand gelegt.
Geboren 1960 in Worms und aufgewachsen in Rheinhessen, entschied sich Clemens schon früh für einen anderen Weg als den der Gewalt: 1978 verweigerte er den Kriegsdienst und leistete Zivildienst.
Ein entscheidender Wendepunkt führte ihn Anfang der 1980er Jahre nach Bückeburg: Im Internationalen Freundschaftsheim absolvierte er eine Ausbildung in Friedensarbeit – ein Ort, der für viele im Versöhnungsbund prägend war und auch für ihn zur geistigen Heimat wurde.
Es folgte das Studium der Theologie in Mainz und Frankfurt, verbunden mit wachsendem Engagement gegen Aufrüstung und für gewaltfreie Konfliktlösungen. Schon damals zeigte sich, was ihn bis heute auszeichnet: die Fähigkeit, politische Zusammenhänge zu durchdringen – und sie verständlich zu machen.
Ab 1992 wurde Clemens Ronnefeldt Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund – eine Aufgabe, die er über mehr als drei Jahrzehnte mit außergewöhnlicher Ausdauer und Hingabe erfüllt hat.
Seine Arbeit führte ihn weit über Deutschland hinaus:
in Flüchtlingslager auf dem Balkan, zu Friedensdelegationen in den Nahen und Mittleren Osten, zu Gesprächen mit Aktivistinnen, Politikern und Religionsvertretern. Dabei ging es ihm nie nur um Analyse – sondern immer auch um Begegnung, um Zuhören, um konkrete Schritte hin zu Frieden.Ob in Vorträgen, Artikeln, Seminaren oder Gesprächen: Clemens hat es verstanden, komplexe Konflikte so zu erklären, dass Menschen nicht nur verstehen – sondern handlungsfähig werden.
Sein Wirken ist geprägt von Klarheit, Beharrlichkeit und einer tiefen Überzeugung:
Frieden ist möglich – aber er braucht Menschen, die ihn denken, aussprechen und leben.Heute lebt Clemens Ronnefeldt in Freising. Und auch wenn er nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, bleibt etwas sehr Lebendiges zurück: ein Netzwerk, ein Erfahrungsschatz – und viele Menschen, die durch ihn ermutigt wurden, selbst Teil der Friedensarbeit zu sein.
Sein Weg zeigt: Frieden ist kein fernes Ziel.
Er beginnt oft ganz unspektakulär – mit einer Entscheidung.Und Clemens hat diese Entscheidung ein Leben lang getroffen.
Über die Referent*innen:
Rudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
Benjamin Pütter, Benjamin Pütter, Jahrgang 1958, verheiratet, eine Tochter. Rentner und als Berater zu Fragen der Abschaffung ausbeuterischer, gesundheitsschädigender Kinderarbeit tätig (als Vorsitzender von XertifiX Sozialprojekte e.V.). War in diesem Zusammenhang in den letzten 48 Jahren 99 mal in Indien. Autor des Standardwerkes zu Kinderarbeit: „Kleine Hände – Großer Profit. Kinderarbeit. Welches ungeahnte Leid sich in unserer Warenwelt verbirgt“.
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweigdes Internationalen Versöhnungsbundes
Ullrich Hahn, Rechtsanwalt, Präsident des Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig)
Samstag
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Morgen-Starter - mit drei parallelen Angeboten
Hanno Paul, Maike Kramer, Beate Körsgen, Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Qigong und Makko Ho – Maike Kramer und Beate Körsgen
Kontemplation am Morgen– Hanno Paul
Morgengebet – Matthias Engelke, Gudula Frieling-
1 - Kontemplation am Morgen
Hanno Paul
Riga
Mit christlich gerahmter Schweigemeditation in den Tag starten.
Gesessen wird je nach körperlicher Fähigkeit auf Stühlen, Bänkchen oder Kissen.
Wenn ihr nicht auf Stühlen sitzen wollt, bringt euch gerne ein Sitzkissen oder Bänkchen.Über die Referent*innen:
Hanno Paul, evangelischer Krankenhauspfarrer und Lehrer der Essener Schule der Kontemplation (www.kontemplation.org).
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2 - Morgengebet
Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Wiese
Das Morgengebet lädt ein, den Tag in Stille zu beginnen und sich innerlich auszurichten.
Ein gemeinsamer Moment, um zur Ruhe zu kommen und mit Klarheit und Verbundenheit in den Tag zu gehen.Über die Referent*innen:
Matthias-W. Engelke, Pfarrer im unbezahlten Forschungslaub für friedenstheologische Arbeit, wohnt in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkel, Mitbegründer des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie, OekIF, mit dem Initiativkreis gegen Atomwaffen in Büchel/Südeifel und in der Friedensarbeit am Niederrhein und in Köln aktiv.
Gudula Frieling, Gudula Frieling – Theologin, Autorin und Referentin für Friedens- und Klimagerechtigkeit
Engagiert im Internationalen Versöhnungsbund und in der friedensethischen Bildungsarbeit -
3 - Qigong und Makko Ho
Beate Körsgen, Maike Kramer
Tanzraum
Qigong lädt dazu ein, durch ruhige, fließende Bewegungen und bewusste Atmung zur inneren Balance zu finden und neue Energie zu sammeln.
Makkoho ist eine einfache japanische Dehnpraxis, die den Körper sanft öffnet, die Beweglichkeit fördert und das Wohlbefinden stärkt.Über die Referent*innen:
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Maike Kramer, Meeresbiologin aus Kiel
Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund, engagiert für Umwelt- und Friedensfragen
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Frühstück
Speisesaal
Der Morgen ist still.
Licht liegt auf dem Tisch.
Eine Tasse dampft,
Brot wird weitergereicht,
leise Stimmen finden sich.
Und irgendwo dazwischen
beginnt der Tag. -
Morgenimpuls: Bewegung und Impuls
Gemeinsam mit den Stakkato-Kindern der Jugendgruppe FAK Staaken (Förderung • Aktion • Koordination) und ihrem Streetworker Mohamed Zaidi beginnen wir den Tag in Bewegung. Im Kreis, unter freiem Himmel, laden einfache Schritte, kleine Tänze und kleine koordinative Impulse dazu ein, wach zu werden, in Kontakt zu kommen und mit guter Energie in den Tag zu starten.
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© @pixabay Mosaik der Friedens- und Ökologiebewegung
auf dem Marktplatz in Duderstadt
Aktive berichten an Tischen in der Fußgängerzone von ihrem Engagement.
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Mittagessen
Speisesaal
Zum guten Gespräch, das weiterführt,
gehört, was wärmt – und leise rührt. -
Kaffee und Kuchen
Speisesaal
Der Kaffee ist fertig.
Der Rest kommt ins Gespräch. -
Themengruppen
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Brennpunkt Internationale Krisen und Kriege
Clemens Ronnefeldt
Clubraum
Der Krieg in der Ukraine und im Gazastreifen, die Krisen u.a. in Venezuela, Iran und um Grönland haben miteinander zu tun.
Die Welt befindet sich im Umbruch hin zu einer multipolaren Welt mit mehreren Zentren bei gleichzeitiger internationaler Militarisierung.
Was bedeuten diese Entwicklungen für uns in Deutschland, für uns als Versöhnungsbund und für jede einzelne Person?Über die Referent*innen:
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweigdes Internationalen Versöhnungsbundes
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Genderkomission: Antifeminismus erkennen – benennen – widerstehen
Birgit Ahlborn, Renate Firgau
Europasaal
Patriarchale Geschlechter- und Familienordnungen werden von rechten Ideologien systematisch und aggressiv vertreten. Diese Ordnungen richten sich v.a. gegen ein selbstbestimmtes Leben von Frauen, also gegen Errungenschaften des Feminismus.
Der Antifeminismus bildet somit eine wichtige Säule autoritärer rechter Bewegungen und dient als Brückenideologie in die „Mitte der Gesellschaft“, weil konservative Teile der Gesellschaft, z. B. in Kirchen, Staat und Wirtschaft, ähnliche Geschlechter- und Familienbilder transportieren.
Wir werden uns Auszüge eines Dokumentarfilms über aktuelle Erscheinungsformen des Antifeminismus anschauen. Ergänzend wollen wir typische antifeministische Narrative vorstellen und ergründen, wo und in welcher Form sie uns begegnen. Zur Frage, wie wir antifeministischen Übergriffen und abwertenden Äußerungen widerstehen können, werden wir Erkenntnisse aus der Jahrestagung und unsere eigenen Erfahrungen zusammentragen.Über die Referent*innen:
Birgit Ahlborn, kath. Diplomtheologin (Schwerpunkt: Feministische Theologie), Schulseelsorgerin und Religionslehrerin in einem Förderzentrum in Aschaffenburg; Yogalehrerin in selbstständiger Tätigkeit; verheiratet, zwei erwachsene Kinder; mehrmalige Vorstandsarbeit, Frauen- und Genderkommission im VB.
Renate Firgau, Renate Firgau, geb. 1958. Hat als Diplomsozialarbeiterin/ Drogenberaterin inMünster gearbeitet mit dem Schwerpunkt "Frauen und Sucht". Friedens- und frauenbewegt, im IVB seit 1986.
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Dialog und Abgrenzung: Gewaltfreie Kommunikation im Spannungsfeld von Gesprächsbereitschaft und politischer Klarheit – Üben und Austauschen
Barbara Bürger, Andrea Nelson
Im Alltag erleben wir oft, dass Menschen mit großem Unmut gegenüber der Politik der R egierung auftreten. Andere vertrauen auf Waffen und sind ebenfalls nicht gesprächsbereit. Wie können wir diese Blockade? Gibt es einen Weg zuzuhören und zugleich zu erreichen, dass mir selbst zugehört wird?
Die Methode Sprechen&Zuhören hat zunehmend Zuspruch in Sachsen Anhalt. Wir wollen sie ausprobieren und darüber ins Gespräch kommen.
Mehr Infos unter: https://www.mehr-demokratie.de/Über die Referent*innen:
Barbara Bürger, ev. Pfarrerin im Ruhestand, TZI-Diplom, langjährige Erfahrung in GFK, Kursabsolventin bei gewaltfreihandeln e.V., Leiterin der Tänze des universellen Friedens.
Andrea Nelson, Diplom-Wirtschaftspsychologin, tätig als Prozessberaterin in Magdeburg, mehrjährige Erfahrung mit GfK,
Absolventin des Grundkurses bei gewaltfrei handeln e.V. -
Friedensbildung in Zeiten autoritär-nationalradikaler Bdrohungen
Dr. Achim Schmitz, Peter Heim
Bücherei
Friedensbildung in Zeiten autoritär-nationalradikaler Bedrohungen stellt unter erschwerten Bedingungen besondere Anforderungen an die konkrete Bildungsarbeit in schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen.
1. Die Diskurse verändern sich. Autoritäre Verhaltensmuster mit nationalistischen Inhalten werden selbstverständlicher und in immer radikalerer Sprache vorgetragen. Dabei knüpfen diese Kräfte geschickt an bestehende Missstände an. Vorgesehene demokratische Inhalte unserer Verfassung, die auf Menschenwürde, das friedliche Zusammenleben, aber auch auf Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit und eine Friedenspolitik abzielen, die diesen Namen verdient, werden mit unreflektierten Inhalten aus den Digitalen Blasen konfrontiert. Die Träger selbst, aber auch Betriebs- und Personalräte und Gewerkschaften wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW berichten über zunehmende verbale, aber auch körperliche Angriffe auf Mitarbeitende.An den beiden Tagungstagen zuvor wurden konkrete Symptome dieser Bedrohungen für verschiedene Themenbereiche dargestellt bzw. erarbeitet. Wir stellen in unserer Gruppe, wenn gewünscht, im ersten Teil geeignete Bildungsmaterialien bzw. Best Practice-Beispiele zum Umgang mit diesem Thema vor.
2. Gleichzeitig wird die Förderung dieser Bildungsarbeit von Rechtsextremen als "links", "grün" oder "unpatriotisch" abgelehnt - und inzwischen auch von konservativer Politik vorauseilend in Frage gestellt.
Beispiele: Die Angriffe auf die Bundesprogramme von Demokratie Leben. Davon betroffen sind auch die Bündnispartner des Versöhnungsbundes und anderer Friedensorganisationen.Wir bieten an, in unserer Gruppe dieses Thema aufzugreifen und Gegenstrategien zu erörtern.
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Über die Referent*innen:
Dr. Achim Schmitz, ist Sozialwissenschaftler, Sozialpädagoge, Friedensfachkraft, Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache und als VB-Mitglied aktiv in der Kommission Friedensbildung. Außerdem ist er Mitglied bei pax christi, in der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen), beim Bund für Soziale Verteidigung BSV, bei "act for transformation" und im Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK)
Peter Heim, Dipl.-Biol., Dipl.-Päd., Mitarbeiter TU Berlin, für diverse Berliner Medien, den Berliner AK Politische Bildung (bapob e.V.). Fortbildung in Psychodrama, Gestalt- und Familiensystem-Arbeit. Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Uni Köln. Viele Jahre Lehrer in Berlin (Gymnasium) und Köln (Gesamtschule). Personalrat (GEW) bei der BezReg Köln. GEW Köln: Geschäftsführender Vorstand, AK Frieden & Internationales. Friedenspolitisch auch aktiv in der Region Köln: pax christi, VB, DFG/VK..
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Friedenstheologie - Theologische Kommission
Matthias-W. Engelke
Pantry
Die Theologische Kommission im Jahr 2026 gibt Raum für Fragen:
- Was ist neu an der Friedens-Denkschrift der EKD vom 10.11.25?
- Wie geht es uns und anderen damit?- Was gibt uns Kraft für unser Friedensengagement und
woran orientieren wir uns? Persönlich? VB?
- Wenn wir eine Friedensdenkschrift schreiben: Was sollte darin vorkommen?-
- Was können wir der EKD antworten?Über die Referent*innen:
Matthias-W. Engelke, Pfarrer im unbezahlten Forschungslaub für friedenstheologische Arbeit, wohnt in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkel, Mitbegründer des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie, OekIF, mit dem Initiativkreis gegen Atomwaffen in Büchel/Südeifel und in der Friedensarbeit am Niederrhein und in Köln aktiv.
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Grenzen und Chancen der Demokratie in Indien
Benjamin Pütter, Prof. Dr. phil. Dr. habil. Gregor Lang-Wojtasik
Harz
- Aktuelles aus Indien und Nepal
- Bericht über die neugegründete Organisation „Von der Vergangenheit in die Zukunft. Ehemalige Kindersklaven helfen heutigen“
- Austausch Online mit unseren indischen Partnern„Von der Vergangenheit in die Zukunft. Ehemalige Kindersklaven helfen heutigen“
Im Mittelpunkt steht ein bewegender Bogen von erlebter Unterdrückung hin zu gelebter Solidarität.
Zunächst berichten sie über aktuelle Entwicklungen in Indien und Nepal und geben Einblicke in die gegenwärtige Situation von Kindern, die noch immer unter ausbeuterischen Bedingungen leben müssen. Daran anschließend stellen sie eine neu gegründete Organisation vor, die von ehemaligen Kindersklaven selbst ins Leben gerufen wurde. Diese Menschen wurden in ihrer Kindheit aus der Sklaverei befreit, erhielten Bildung und Ausbildung und stehen heute auf eigenen Beinen. Aus dieser Erfahrung heraus engagieren sie sich nun dafür, heutigen betroffenen Kindern denselben Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Netzwerkarbeit indische Zivilgesellschaft
Abgerundet wird die Kommission durch einen Online-Austausch mit indischen Partnerinnen und Partnern, der Raum für Begegnung, Fragen und Perspektiven aus erster Hand eröffnet. So wird deutlich, wie aus erlittener Vergangenheit eine verantwortungsvolle Zukunft wächst – getragen von Menschen, die Hoffnung weitergeben, weil sie sie selbst erfahren haben.Über die Referent*innen:
Benjamin Pütter, Benjamin Pütter, Jahrgang 1958, verheiratet, eine Tochter. Rentner und als Berater zu Fragen der Abschaffung ausbeuterischer, gesundheitsschädigender Kinderarbeit tätig (als Vorsitzender von XertifiX Sozialprojekte e.V.). War in diesem Zusammenhang in den letzten 48 Jahren 99 mal in Indien. Autor des Standardwerkes zu Kinderarbeit: „Kleine Hände – Großer Profit. Kinderarbeit. Welches ungeahnte Leid sich in unserer Warenwelt verbirgt“.
Prof. Dr. phil. Dr. habil. Gregor Lang-Wojtasik,
Prof. Dr. phil. Dr. habil. Gregor Lang-Wojtasik, Professor für Erziehungswissenschaft (Pädagogik der Differenz) an der PH Weingarten; Lehrer für Grund- und Hauptschule; Mediator und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation; Sprecher (zus. m. B. Pütter) der Kommission Indischer Subkontinent im Versöhnungsbund (seit 1990); umfassende internationale Erfahrungen v.a. in Indien und Japan; neueste Publikation: Bastian, T. & Lang-Wojtasik, G. (Hrsg.) (2025). Friedenshoffnung Weltbürgertum. Einst weltbürgerlich und friedensfördernd engagiert – heute vergessen und verkannt. 50 Porträts. Ulm: Klemm + Oelschläger (2. Aufl.). -
Narrative des Kapitalismus
Rudolf Mehl
Europasaal
Klima-Katastrophen, Ausbeutung natürlicher Ressourcen, soziale Spannungen, … – die aktuellen Herausforderungen sind weitgehend bekannt.
Auf der Suche nach Lösungen vertrauen wir weiterhin auf althergebrachte Narrative, auch wenn sie schon lange nichts verbessern, sondern vieles eher schlimmer machen.
Auf Grundlage des Artikels in der Versöhnung 1/2026 suchen wir solche Narrative und prüfen, ob sie (noch) gültig sind.Weitere Hintergründe erzählt ein Feature auf SWR-Kultur: Überreichtum – Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift
Über die Referent*innen:
Rudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
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Brennpunkt Atomwaffen
Beate Körsgen
Europasaal
Die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen rücken die Gefahr von Atomwaffen erneut in den Fokus. Aufrüstung und nukleare Drohungen prägen die Debatten – und werfen drängende Fragen nach Verantwortung, Sicherheit und Zukunft auf.
Der Workshop bietet einen offenen Raum, um sich mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Gemeinsam wird beleuchtet, welche Rolle Atomwaffen heute spielen, welche politischen und gesellschaftlichen Dynamiken dahinterstehen und welche Perspektiven es für Abrüstung gibt.
Dabei geht es auch um die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten sich für zivilgesellschaftliches Engagement eröffnen – insbesondere für Menschen im Versöhnungsbund.
Der Workshop lädt ein zum Informieren, Nachdenken und zum Austausch miteinander.Über die Referent*innen:
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
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Flucht und Asyl
Sophia Bohrloch
Tanzraum
Der Rechtsruck in Deutschland und Europa macht sich insbesondere in der Hetze und Abschottungspolitik gegenüber Asylsuchenden bemerkbar. Mit wenigen Ausnahmen besteht unter europäischen Politiker:innen Konsens darüber, die Zahl der in Europa ankommenden Menschen um jeden Preis zu reduzieren.
Zwar erhält diese Haltung von einem Großteil der Zivilbevölkerung Rückendeckung, doch es gibt auch einen stabilen Widerstand gegen Europas rassistische Abschottungspolitik in unterschiedlichster Form.
Die Themengruppe soll insbesondere denjenigen, die solidarisch mit geflüchteten Menschen aktiv sind, im Rahmen der Tagung Raum geben, sich auszutauschen, zu vernetzen und voneinander zu lernen. Dazu gehört auch ein Update der Referentin zu neuen Asylrechtsverschärfungen sowie zur Situation an den EU-Außengrenzen. Bestenfalls kann gemeinsam eine Strategie entwickelt werden, wie das Thema im Versöhnungsbund stärker verankert werden kann.
Die Themengruppe ist auch offen für diejenigen, die sich über das Thema Flucht und Asyl informieren möchten.Über die Referent*innen:
Sophia Bohrloch, seit 2018 Mitglied im Versöhnungsbund. Tätig als Sozialarbeiterin mit unbegleitet minderjährigen Geflüchteten. Nebenbei ehrenamtlich politisch aktiv in verschiedenen Initiativen, die zum Thema europäisches Grenzregime arbeiten und insbesondere auf die Gewalt gegen Asylsuchende an den europäischen Grenzen aufklären. Erfahrungen in der praktischen humanitären Arbeit in zivilen Seenotrettungsorganisationen und an Land in griechischen Geflüchtetencamps.
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Menschenwürde achten - Awareness für Rassismus erhöhen
Annette Nauerth
Cafeteria
Zur Diskussion: Ausgehend von der Erfahrung, dass die Würde von Menschen unter anderem durch Rassismus – teilweise bewusst oft aber auch ungewollt - angetastet wird, setzen wir uns in der Themengruppe damit auseinander, wie wir einen Beitrag leisten können zur Herstellung und Ermöglichung von Würde.
Ausgehend von eigenen und fremden Erfahrungen suchen wir nach Möglichkeiten, aufmerksam zu werden für Situationen, in denen Würde manchmal sogar durch uns selbst beeinträchtigt wird und nach Handlungsoptionen in solchen Situationen.Über die Referent*innen:
Annette Nauerth, Mitglied in der Kommission Beloved Community
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Bericht aus Hebron – Mikrokosmos der Besatzung
Berthold Keunecke, Michael Friedrich, Sabine Friedrich
Kaminzimmer
Michael und Sabine Friedrich waren Ende letzten Jahres für drei Monate als „Protective Presence“ für „Youth Against Settlements (YAS)“ in Hebron, Palästina.
Sie berichten aus eigenem Erleben von Siedlergewalt, Apartheid, ethnischer Säuberung und gewaltfreiem Widerstand in der militärisch abgeriegelten Geisterstadt Hebrons
Nach der anschließenden Fragerunde stehen die beiden für die Beratung von Menschen zur Verfügung, die überlegen, nach Palästina und Israel zu reisen.
Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran ist eine Folge der politischen Kompromisslosigkeit und verweigerten Konfliktbearbeitung, die sich auch in diesem "Mikrokosmos der Besatzung" ablesen lässt. In dieser Spannung hören wir den Bericht von Michael und Sabine und können unsere Fragen und Meinungen einbringen.
Über die Referent*innen:
Berthold Keunecke, ev. Pfarrer in Herford – Mitglied in der FEGH e.G., Mitglied im Vorstand des Versöhnungsbundes und in der Kampagne „Wehrhaft ohne Waffen“, Einsatz im Rahmen von EAPPI in Jerusalem 2017, Praktiker im Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
Michael Friedrich, Sabine und Michael Friedrich, leben bei Hamburg, sind seit Jahrzehnten in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv. In den letzten Jahren vor allem zu Klimagerechtigkeit, Flüchtlinge und Palästina.
Sabine Friedrich, Sabine und Michael Friedrich, leben bei Hamburg, sind seit Jahrzehnten in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv. In den letzten Jahren vor allem zu Klimagerechtigkeit, Flüchtlinge und Palästina.
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Rückblick in Mosaik-Gruppen
Rudolf Mehl, Benjamin Pütter, Clemens Ronnefeldt, Beate Körsgen, Ute Delor, Heike Holz, Barbara Bürger, Gisela Sauerland, Maike Kramer
Am Ende der Jahrestagung treffen wir uns wieder in den Mosaik-Gruppen. Sie bieten Raum zum Austausch: Was nehmen wir mit, von welchen Eindrücken wollen wir erzählen?
Hier ist auch Platz für Lob und Kritik, gerne auch Anregungen.
Über die Referent*innen:
Rudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
Benjamin Pütter, Benjamin Pütter, Jahrgang 1958, verheiratet, eine Tochter. Rentner und als Berater zu Fragen der Abschaffung ausbeuterischer, gesundheitsschädigender Kinderarbeit tätig (als Vorsitzender von XertifiX Sozialprojekte e.V.). War in diesem Zusammenhang in den letzten 48 Jahren 99 mal in Indien. Autor des Standardwerkes zu Kinderarbeit: „Kleine Hände – Großer Profit. Kinderarbeit. Welches ungeahnte Leid sich in unserer Warenwelt verbirgt“.
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweigdes Internationalen Versöhnungsbundes
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Ute Delor, Mitglied und im Vorstand des Internationalen Versöhnungsbundes
Engagiert in der Friedensarbeit und in zivilgesellschaftlichen InitiativenHeike Holz, Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied im Internationalen Versöhnungsbund
Engagiert in der Friedensarbeit sowie in gesellschaftlichen und gemeinwesenorientierten KontextenBarbara Bürger, ev. Pfarrerin im Ruhestand, TZI-Diplom, langjährige Erfahrung in GFK, Kursabsolventin bei gewaltfreihandeln e.V., Leiterin der Tänze des universellen Friedens.
Gisela Sauerland, Körpertherapeutin und Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund
Engagiert in der Friedensarbeit mit einem ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und SeeleMaike Kramer, Meeresbiologin aus Kiel
Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund, engagiert für Umwelt- und Friedensfragen -
Abendessen
Speisesaal
Der Tag war reich.
Jetzt wird es leiser.Wir teilen, was da ist –
Brot, Gedanken,
ein Stück Weg miteinander. -
Feier des Lebens
Draußen / Wiese
Zur Ruhe kommen, sich sammeln, sich innerlich öffnen für die großen Möglichkeiten, Ernte, Dank, Klage, Bitte, Segen.
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Pause
Europasaal
Zeit für Vorbereitungen hinter den Kulissen.
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Fest mit Live Musik „Courassion“
Kim Luca Fuge, Henrik Gödeke, Lisa Gödeke, Teresa Gatzemeier, Svenja Pump, Jana Rudolph
Europasaal
Seit 2010 steht die Akustikcoverband Courassion für Musik, die einst im Wohnzimmer entstand und inzwischen ebenso leicht große Bühnen erfüllt. Ihre Songauswahl streift durch alle Genres und Generationen und formt ein Programm, das sich wie ein handverlesener Klangbouquet gemeinsamer Erinnerungen öffnet.
Ihr Instrumentarium ist so vielfältig wie ihr Repertoire: mal pur mit Westerngitarre und kunstvoll verwobenen Gesangsarrangements, die den Raum weich ausleuchten; mal mit Schlagzeug und E-Bass, die das Publikum zum Feiern, Tanzen und Mitsingen einladen.
Für Lisa und Henrik Gödeke, Teresa Gatzemeier, Svenja Pump, Jana Rudolph und Kim-Luca Fuge ist das gemeinsame Musizieren ein leidenschaftliches Teamprojekt. Dass sie regelmäßig zu besonderen Veranstaltungen im Landkreis eingeladen werden, bestätigt ihren Weg und lässt ihre Musik weiterwachsen.
Der Versöhnungsbund freut sich, Courassion in Duderstadt begrüßen zu dürfen und sie für die Jahrestagung gewonnen zu haben. Ihre Musik soll den Auftakt veredeln, die Teilnehmenden verbinden und dem Abend einen warmen Puls schenken.Über die Referent*innen:
Kim Luca Fuge, Band Jahrestagung 2026 "Courassion", Schlagzeug und Technik
Henrik Gödeke, Band Jahrestagung 2026 "Courassion", Bass und Technik
Lisa Gödeke, Band Jahrestagung 2026 "Courassion" Gesang und Kazoo
Teresa Gatzemeier, Band Jahrestagung 2026 "Courassion", Gesang
Svenja Pump, Band Jahrestagung 2026 "Courassion", Gitarre und Gesang
Jana Rudolph, Band Jahrestagung 2026 "Courassion", Gitarre und Gesang
Sonntag
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Morgen-Starter – mit drei parallelen Angeboten
Hanno Paul, Maike Kramer, Beate Körsgen, Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Qigong und Makko Ho – Maike Kramer und Beate Körsgen
Kontemplation am Morgen– Hanno Paul
Morgengebet – Matthias Engelke, Gudula Frieling-
1 - Kontemplation am Morgen
Hanno Paul
Riga
Mit christlich gerahmter Schweigemeditation in den Tag starten.
Gesessen wird je nach körperlicher Fähigkeit auf Stühlen, Bänkchen oder Kissen.
Wenn ihr nicht auf Stühlen sitzen wollt, bringt euch gerne ein Sitzkissen oder Bänkchen.Über die Referent*innen:
Hanno Paul, evangelischer Krankenhauspfarrer und Lehrer der Essener Schule der Kontemplation (www.kontemplation.org).
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2 - Morgengebet
Matthias-W. Engelke, Gudula Frieling
Wiese
Das Morgengebet lädt ein, den Tag in Stille zu beginnen und sich innerlich auszurichten.
Ein gemeinsamer Moment, um zur Ruhe zu kommen und mit Klarheit und Verbundenheit in den Tag zu gehen.Über die Referent*innen:
Matthias-W. Engelke, Pfarrer im unbezahlten Forschungslaub für friedenstheologische Arbeit, wohnt in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Enkel, Mitbegründer des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie, OekIF, mit dem Initiativkreis gegen Atomwaffen in Büchel/Südeifel und in der Friedensarbeit am Niederrhein und in Köln aktiv.
Gudula Frieling, Gudula Frieling – Theologin, Autorin und Referentin für Friedens- und Klimagerechtigkeit
Engagiert im Internationalen Versöhnungsbund und in der friedensethischen Bildungsarbeit -
3 - Qigong und Makko Ho
Beate Körsgen, Maike Kramer
Tanzraum
Qigong lädt dazu ein, durch ruhige, fließende Bewegungen und bewusste Atmung zur inneren Balance zu finden und neue Energie zu sammeln.
Makkoho ist eine einfache japanische Dehnpraxis, die den Körper sanft öffnet, die Beweglichkeit fördert und das Wohlbefinden stärkt.Über die Referent*innen:
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Maike Kramer, Meeresbiologin aus Kiel
Mitglied im Internationalen Versöhnungsbund, engagiert für Umwelt- und Friedensfragen
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Frühstück
Speisesaal
Der Morgen ist still.
Licht liegt auf dem Tisch.Eine Tasse dampft,
Brot wird weitergereicht,
leise Stimmen finden sich.Und irgendwo dazwischen
beginnt der Tag. -
© Versöhnungsbund e.V. Abschluss der Tagung
Europasaal
Um 9:00 Uhr findet der gemeinsame Abschluss der Tagung statt. In einem kurzen Moment des Rückblicks werden zentrale Gedanken noch einmal aufgegriffen und miteinander geteilt.
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Mitgliederversammlung Teil 2
Europasaal
Die Mitgliederversammlung wird am Sonntag fortgesetzt und führt zusammen, was in den vergangenen Tagen gewachsen ist.
Eindrücke, Gespräche und gemeinsame Überlegungen verdichten sich – mit dem Blick darauf, welche Wege wir weitergehen wollen und was wir als Versöhnungsbund jetzt stärken.
In diesem Jahr steht zudem die Wahl des Vorstands im Mittelpunkt.
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Mittagessen
Speisesaal
Wer Frieden will und klug berät,
der esse auch – zur rechten Zeit.
Drumherum
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Awareness Team
Nikolaus Weitzel, Claudia Geldermann
Das Awareness-Team ist Anlaufstelle für alle, die sich unwohl fühlen oder Unterstützung brauchen.
Es hört zu, begleitet sensibel und hilft dabei, eine respektvolle und sichere Atmosphäre für alle zu schaffen.Über die Referent*innen:
Nikolaus Weitzel, Ich heiße Nikolaus (Weitzel) und lebe in Kassel.
Nach vielen Stationen und der Zwischenstation Beteiligungsverfahren im öffentlichen Raum bin ich zur Moderation, Mediation, Teamentwicklung und Supervision gekommen. Das ist nun seit vielen Jahren genau das, was mir zentral bedeutsam ist.
Ich bin überzeugt, dass sich die Verhältnisse nur dadurch zum Menschlichen verändern, wenn wir erkennen, wie oft wir anderen Lebewesen für ein höheres Ziel Schaden, Schmerz und Leid zufügen, sei es im Beruf, als Eltern, Lehrer:innen, Politiker:innen oder Freiheitskämpfer:in. Erst wenn wir stattdessen anfangen wahres Mitleiden und aktives Mitfühlen zu praktizieren und dies als das höchste Gut in uns entwickeln, dann kann Frieden in unseren Herzen und der Welt wachsen.Claudia Geldermann, aktives Mitglied im Versöhnungsbund und Teil des Vorstandes
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Kinderbetreuung
Mziba Sabadnatze, Eva Madeheim, Cora Germerott, Janine König
Wir in Bewegung, mit Herz, Freude und Verantwortung: Unsere Kinderbetreuung auf der
Jahrestagung.
Damit Groß und Klein sich rundum wohlfühlen, bieten wir ein liebevoll gestaltetes
Kinder- und Jugendprogramm, das auf Vertrauen, Sicherheit und Spaß setzt. Während
die Erwachsenen sich inspirieren lassen, erleben die Kinder ihre eigene kleine Welt
voller Spiel, Kreativität und gemeinsamer Abenteuer – in einem geschützten Rahmen,der Raum für Entfaltung lässt. Unser durchdachtes Schutzkonzept sorgt dafür, dass alle
Kinder sicher betreut werden – mit Blick auf ihre Bedürfnisse, ihr Alter und ganz viel
Herz.
Los geht’s am Donnerstagnachmittag – und bis Sonntagmittag ist einiges geboten:
Nach dem Frühstück startet täglich das Kinderprogramm und läuft bis zum Abendessen.
Danach gibt’s für die Kleineren am Donnerstag und am Freitag noch ein ruhiges Tages-
Ausklangsangebot von etwa 30 MinutenDie Kinder werden altersgerecht begleitet:
Für die Jüngsten (ca. 3–6 Jahre) gibt es ein durchgängiges, liebevoll betreutes Programm. Für die Größeren (6–13+ Jahre) stellen wir ein spannendes und altersentsprechendes Angebot auf die Beine – methodisch, vielseitig, kreativ und flexibel.
Falls viele verschiedene Altersgruppen zusammenkommen, teilen wir die Kinder in kleinere Gruppen auf, damit jedes Kind genau das bekommt, was es braucht.Über die Referent*innen:
Mziba Sabadnatze, Kinderbetreuung 2026_Mzia (Mia): kommt aus Georgien und besucht derzeit die Vinzenz von Paul Schule, wosie zur Erzieherin ausgebildet wird. Sie hat bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern imKindergarten- und Grundschulalter gesammelt und verbringt sehr gerne Zeit mit ihnenbeim Spielen, Lernen und Entdecken. Mit ihrer freundlichen und geduldigen Art schafftsie schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre. Besonders gerne gestaltet sie kreativeAngebote, Bastelaktivitäten und Bewegungsspiele für Kinder. Sie spricht Georgisch(Muttersprache) sowie Türkisch und Englisch fließend und hat Deutschkenntnisse aufKommunikationsniveau.
Eva Madeheim, Kinderbetreuung 2026_Eva (Leitung): Geleitet wird das Team von Eva, die sich momentan in der Ausbildung zurSozialassistentin befindet. Sie hat bereits weitgehende praktische Erfahrungenin der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch ihr Fachabitur, ein FSJ, dieAusbildung und ihren Minijob in einer Wohngruppe gesammelt. Sie liebt eskreativ zu sein und freut sich schon, mit den Kindern gemeinsam kreativ werdenzu können!
Cora Germerott, Kinderbetreuung 2026_Cora: Eine weitere Betreuerin im Team ist Cora. Sie befindet sich ebenfalls in derAusbildung zur Erzieherin und hat die letzten fünf Jahre in ihrer Freizeit alsCampbetreuerin ehrenamtlich mitgewirkt und daher schon viele Erfahrungen und Ideensammeln können. In ihrer restlichen Freizeit spielt sie leidenschaftlich Volleyball undspielt mit den Nachbarskindern.
Janine König, Kinderbetreuung 2026 Janine: Sie ist Teil des Teams. Daheim hat sie drei Kaninchen und kennt sich deshalb gutmit Verantwortung aus. Sie ist im Frauenchor tätig, weshalb Sie frischen Wind mit einerGitarre mitbringt. Sie liebt es, sich kreativ auszuleben und bringt durch ihre Arbeit imJugendclub viele wertvolle Erfahrungen mit. Momentan ist Sie im zweitenAusbildungsjahr als Sozialassistentin und freut sich auf weitere wertvolle Einblicke undErfahrungen.
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Raum & Technik
Tobias Kraft, Sven Noeller, Lucia Hämmerle
Das wunderbare Raum- und Technikteam sorgt dafür, dass jede Veranstaltung den perfekten Raum bekommt – mit genau der Ausstattung, die gebraucht wird. Sie stehen den Referent*innen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Beamer & Co. geht, und tragen so zu einer rundum gelungenen Tagung bei.
Technik-Team
Tobias KraftRaum Team
Über die Referent*innen:
Tobias Kraft, Raum und Technik Team Jahrestagungen
Sven Noeller, Technik Team 2026
Lucia Hämmerle, hat in Wien Philosophie studiert. Sie arbeitet beim österreichischen Zweig des Versöhnungsbundes in den Bereichen Kommunikation & Medien, sowie einem breiten Spektrum inhaltlicher Themen, von Atomwaffen und Rüstung bis zu Grundlagen der Gewaltfreiheit. Seit 2022 ist sie gemeinsam mit John Cooper (UK) im Regional Consultative Committee des International Fellowship of Reconciliation zuständig für Europa.
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Rezeption
Marion Fröhning
Foyer im Eingangsbereich
Es gibt eine Rezeption des Hauses und eine eigene VB-Rezeption für die Tagung.
Bitte wendet euch bei allen tagungsrelevanten Fragen an die VB-Rezeption und kommt auch bei Ankunft als erstes zu uns.
Habt ihr Materialien die ihr auslegen wollt oder möchtet ihr etwas am "Schwarzen Brett" teilen, dann wendet euch bitte an die VB-Rezeption, die euch da gern unterstützt.
Über das Orgateam:
Marion Fröhning, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Versöhnungsbundes.
Karin Weise Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Versöhnungsbundes.
Über die Referent*innen:
Marion Fröhning, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Versöhnungsbundes.
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Tagesverantwortungsteams
Claudia Geldermann, Clemens Ronnefeldt, Heike Holz, Rudolf Mehl, Beate Körsgen, Ute Delor, Ullrich Hahn, Davorka Lovrekovic
Jeden Tag gibt es zwei Personen, die die Tagesverantwortung innehaben. Sie stellen sich am Morgen des Tages vor, machen organisatorische Hinweise und sie bei allen Fragen, rund um das Programm und die Organisation des Tages ansprechbar.
Donnerstag: Claudia Geldermann & Clemens Ronnefeldt
Freitag: Heike Holz & Rudi Mehl
Samstag: Beate Körsgen & Ute Delor
Sonntag: Davorka Lovrekovic & Ullrich HahnÜber die Referent*innen:
Claudia Geldermann, aktives Mitglied im Versöhnungsbund und Teil des Vorstandes
Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweigdes Internationalen Versöhnungsbundes
Heike Holz, Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied im Internationalen Versöhnungsbund
Engagiert in der Friedensarbeit sowie in gesellschaftlichen und gemeinwesenorientierten KontextenRudolf Mehl, Rentner, im früheren Erwerbsleben tätig in der Informationstechnik, zuletzt in der Schulung von Anwendern der technischen Systeme. Vielfältige soziale Erfahrungen durch langjährige Tätigkeit als Pflegevater in einer Pflegefamilie. Kompetenz in Wirtschaftsfragen durch langjährige Mitwirkung bei den Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (www.cgw.de).
Beate Körsgen, aktiv in der Anti-Atomwaffen-Bewegung und in der Versöhnungsbundgruppe Mainz - Seit 1983 Mitglied im Versöhnungsbund
Ute Delor, Mitglied und im Vorstand des Internationalen Versöhnungsbundes
Engagiert in der Friedensarbeit und in zivilgesellschaftlichen InitiativenUllrich Hahn, Rechtsanwalt, Präsident des Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig)
Davorka Lovrekovic, Mitglied im Versöhnungsbund und Teil des Vorstandes
Die Jahrestagung wird gefördert durch: