Grenzen und Mauern haben vielfältige Wirkungen.
Menschen werden an Grenzzäunen ausgesperrt und hinter Gefängnistoren weggeschlossen. Menschen wird Zugehörigkeit abgesprochen, eine andere aufgezwungen und so Teilhabe verwehrt. Menschen hungern und frieren nicht nur unterhalb der Armutsgrenzen, ihre Lebenszeit verkürzt sich, wird durch Ungleichheit beschränkt. Menschliche Energie wird erschöpft, Menschen gehen über ihre Grenzen – und über die des Planeten. Grenzen entscheiden über Freiheit und Unfreiheit, über Leben und Tod. Grenzen könnten auch Schutz, Halt und Orientierung bieten und Leben retten: Wenn wir eine lebensfreundliche Willkommenskultur aufbauen. Wenn Menschen die Grenzen der Anderen wahren und sich ihre eigenen Grenzen klarmachen und sie äußern. Wenn Menschen Mauern in den Köpfen abbauen und allen zugestehen, sich selbst zu definieren. Wenn Menschen sich von Ideologien der Ungleichwertigkeit, die manchen das Recht auf Leben verwehren, abgrenzen und für ein gutes Leben für alle eintreten. Eine wichtiger Aspekt ist, ob die Grenzen gewaltvoll gezogen bzw. übertreten werden – oder ob wir sie gewaltfrei setzen, wahren, erweitern oder auflösen. Wir wollen uns mit all diesen Aspekten von Grenzen auseinandersetzen, ihre verschiedenen Wirkungsweisen verstehen und zugleich mehr gewaltfreie Formen von Grenzarbeit erlernen!

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